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Heilpraktikerin für beseelte Psychotherapie Kreativtherapeutin
   Bina Baum      

Prozessorientierte Psychotherapie

Die prozessorientierte Psychotherapie wurde entwickelt von Arny Mindell und folgt den Grundsätzen des Dao, was soviel bedeutet wie, alles ist ein Prozess, ein Fluss, ein sich Wandeln. 
 

Diese Psychotherapieform richtet den Fokus auf das Zugrunde-Liegende bzw. "Zugrunde-fliessende", dem Unbewussten, das bewusst werden möchte, das sich vielleicht zeigt in einer Krankheit, Sucht, einem Körpersymptom oder einem Beziehungskonflikt... Oft nehmen wir es als störend war, etwas das man schnell wieder los werden möchte, unter dem man leidet, für das man sich schämt.  

In der Prozessarbeit geht es darum, dieses Phänomen zu erforschen, es verstehen zu lernen, zu unterstützen, dass sich dieser Prozess entfalten kann. Oft finden wir dann heraus, dass darin eine wertvolle, zutiefst wichtige Erfahrung liegt die sich noch mehr entfalten möchte und dann integriert werden kann. Etwas verlorenes das wieder zu uns zurück kehrt, ein Aspekt von uns der uns wieder ganzer, heiler sein lässt. 

Wir gehen also in der prozessorientierten Psychotherapie davon aus, dass alles Sinn macht. Man könnte sie auch love-based-psychology nennen, der die Annahme zugrunde liegt, dass wir bereits richtig sind, so wie wir sind. Und dass unser Leiden, wenn es verstanden wurde, transformiert werden kann in etwas Wertvolles.


Über die Rolle des Therapeuten
 

In der prozessorientierten Psychotherapie ist die Therapeutin eine Begleiterin dieses Prozesses beim Klienten. Sie erkennt den Prozess, nimmt wahr, wo der Klient im Moment in seinem Prozess "steht" und hilft dabei, dass sich der Prozess weiter entfalten kann.   

Dies tut sie mit verschiedenen Hilfsmitteln, je nach dem, was dem Prozess im Moment dienlich ist. Das kann eine Aufstellung sein, eine Körperbewegung, eine Imginations-Reise, eine verhaltenstherapeutische Intervention, ein Traum, der gedeutet wird oder ein Gespräch, das sich entwickelt.  

Dadurch werden dem Klienten unbewusste eigene Anteile bewusster, Störungen und Probleme werden verstanden, Lösungen tauchen auf, Körpersymptome werden verständlich, Träume deutlich, Konflikte und Beziehungen klären sich... oder es wird einfach nur das eigene Sein besser verstanden, der Klient nimmt sich selbst ganzheitlicher wahr, wird freundlicher, gnädiger und selbstfürsorglicher sich selbst gegenüber. 

 "Meine Werkzeuge" sind:  

- Gesprächstherapie

- Aufstellungen 

- Gewaltfreie Kommunikation

- Kreativtherapie (Malen)

- Imaginations-Reisen

- Traumatherapie - Inneres Kind retten 

- Körperarbeit

- Schamanische Heilweisen

- Natur-Ritual-Arbeit

- Arbeit mit Träumen

- Atem-Arbeit

- Singen


Die Prozessorientierte Psychotherapie gründet auf dem tiefenpsychologischen Erklärungsmodell der Jung'schen Analyse, das als grundsätzlich gesprächsorientierte Methode erfahrungsbezogen erweitert wurde um körperorientierte Übungen und gruppenbezogene Selbsterfahrungs-Konzepte.   

Psychotherapie nach C.G. Jung 

"Jung selbst sieht den Psychotherapeuten als einen Begleiter des Patienten, der sich frei machen sollte von allen theoretischen Erkenntnissen, die er erlernt hat und der sich möglichst vorurteilsfrei auf das einlassen sollte, was der Patient an Bildern, Eindrücken etc. aus seinem Unbewussten mitbringt oder im Verlaufe der Therapie entwickelt. Beim Abstieg des Patienten in seine eigenen seelischen Tiefen sah sich Jung als Begleiter, der allenfalls mehr Erfahrung hat und dadurch zum Gelingen des jeweils einzigartigen und individuellen Weges der betreffenden Persönlichkeit zur Individuation beitragen kann." 

Nach Jung hat jeder Mensch einen bewussten und einen unbewussten Anteil. Der Psychotherapeut kann dabei helfen, die unbewussten Anteile bewusst zu machen, sich als ganzer Mensch zu verwirklichen, seine Ganzheit also bewusst zu erleben.