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Heilpraktikerin für beseelte Psychotherapie Kreativtherapeutin
   Bina Baum      

Texte zur Inspiration  

Brief an einen jungen Dichter

"...und ich möchte Sie, so gut ich es kann, bitten,... Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in Ihrem Herzen und zu versuchen, die Fragen selbst lieb zuhaben wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind. Forschen Sie jetzt nicht nach den Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie nicht leben könnten. Und es handelt sich darum, alles zu leben. Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein."


aus: "Briefe an einen jungen Dichter". Rainer Maria Rilke    


"Man hatte vor tausend Dingen Angst,
vor Schmerzen, vor Richtern, vor dem eigenen Herzen,
man hatte Angst vor dem Schlaf, Angst vor dem Erwachen, vor dem Alleinsein,
vor der Kälte, vor dem Wahnsinn, vor dem Tode
- namentlich vor ihm, vor dem Tode.

Aber all das waren nur Masken und Verkleidungen.
In Wirklichkeit gab es nur eines, vor dem man Angst hatte:
das Sich fallen Lassen, den Schritt in das Ungewisse hinaus,
den kleinen Schritt hinweg über all die Versicherungen, die es gab.

Und wer sich einmal, ein einziges Mal, hingegeben hatte,
wer einmal das große Vertrauen geübt
und sich dem Schicksal anvertraut hatte,
der war befreit."

aus: "Klein und Wagner. Novelle" von Hermann Hesse

 

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Gedicht
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"Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind.
Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich machtvoll sind.
Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit.
Wir fragen uns: “Wer bin ich eigentlich, dass ich leuchtend, begnadet, glücklich sein darf?
Wer bist du denn, es nicht zu sein?
Du bist ein Kind Gottes.
Wenn du dich klein machst, dient das der Welt nicht.
Es hat nichts mit göttlichem Willen zu tun, wenn du schrumpfst, damit andere um dich herum sich nicht verunsichert fühlen.
Wir sind bestimmt zu strahlen wie die Kinder.
Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes zu verwirklichen, die in uns ist.
Sie ist nicht nur in einigen von uns.
Sie ist in jedem Menschen.
Und wenn wir unser eigenes Licht erstrahlen lassen, geben wir unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.
Wenn wir uns von unserer eigenen Angst befreit haben, wird unsere Gegenwart ohne unser Zutun andere befreien
."   


"Our deepest fear is not that we are inadequate.

Our deepest fear is that we are powerful beyond measure.
It is our light, not our darkness that most frightens us.
We ask ourselves, Who am I to be brilliant, gorgeous, talented, fabulous?
Actually, who are you not to be?
You are a child of God.
Your playing small does not serve the world.

There is nothing enlightened about shrinking so that other people won't feel insecure around you.

We are all meant to shine, as children do.
We were born to make manifest the glory of God that is within us.
It's not just in some of us;
it's in everyone.
And as we let our own light shine, we unconsciously give other people permission to do the same.
As we are liberated from our own fear, our presence automatically liberates others.”  
 

                                                               


Antrittsrede von Nelson Mandela 1994 (Urheberin eigentlich Marianne Williamson, Originaltext auf Englisch siehe rechts).

from A Return to Love, by Marianne Williamson.


 

 

Zusammenfassung von Tsültrim Allione: "Den Dämonen Nahrung geben", siehe auch Literaturliste.  

 

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Zusammenfassung
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